Nachwehen im Wochenbett: Wann sie nachlassen und was hilft
Nachwehen im Wochenbett sind normale Gebärmutterkontraktionen nach der Geburt. Sie helfen der Gebärmutterrückbildung, sind nach Mehrgeburten oft stärker und treten besonders beim Stillen auf. Meist lassen die Beschwerden in den ersten Tagen deutlich nach und verschwinden innerhalb von wenigen Tagen bis etwa zwei Wochen.
Nachwehen im Wochenbett sind krampfartige Gebärmutterkontraktionen nach der Geburt, die die Rückbildung der Gebärmutter unterstützen und meist in den ersten Tagen bis Wochen abklingen.
Wer die Einordnung rund um das Rückbildung im Wochenbett sucht, sollte Nachwehen als Teil der normalen Heilung verstehen. Einen umfassenden Überblick bietet auch der komplette Ratgeber zu Wochenbett und Rückbildung.
- 🔥 ANGENEHM SCHMERZLINDERND – Die KUNU Wärmflasche lindert gezielt Beschwerden an Bauch, Rücken & Hüfte. Ide…
- 🔥 FREIHÄNDIG & FLEXIBEL – Unser 130cm Wärmflaschengürtel extra lang passt sich jedem Körpertyp perfekt an…
- 🔥 FLAUSCHIG & KUSCHELIG – Extra weicher Plüsch aus fusselarmen Stoff macht diese Wärmflasche flauschig und…
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preisangaben inkl. USt.20.09.2026 23:42 Alle Angaben ohne Gewähr.
Was sind Nachwehen im Wochenbett?
Nachwehen sind schmerzhafte Gebärmutterkontraktionen nach der Geburt. Die Gebärmutter zieht sich zusammen, wird kleiner und verschließt Blutgefäße. Dadurch gehören Nachwehen zur normalen Gebärmutterrückbildung im Wochenbett.
Nachwehen fühlen sich oft wie wellenartige Krämpfe im Unterbauch an. Viele Frauen bemerken die Schmerzen nach der Geburt stärker beim Stillen, weil Stillen die Ausschüttung von Oxytocin anregt. Oxytocin fördert die Gebärmutterkontraktionen und damit die Rückbildung.
Die Intensität der Nachwehen ist sehr unterschiedlich. Nachwehen treten bei Erstgebärenden oft milder auf als nach einer zweiten oder weiteren Geburt. Das liegt daran, dass die Gebärmutter nach mehreren Geburten häufig weniger fest „zurückhält“ und stärker arbeiten muss.
Warum treten Nachwehen nach der Geburt auf?
Nachwehen treten auf, weil die Gebärmutter nach der Geburt wieder in den Zustand vor der Schwangerschaft zurückkehrt. Die Gebärmutterkontraktionen verkleinern die Gebärmutter, verringern Blutungen und unterstützen die Wundheilung nach der Geburt.
Stillen verstärkt diesen Vorgang häufig. Beim Stillen steigt Oxytocin an. Oxytocin löst nicht nur den Milchspendereflex aus, sondern fördert auch die Kontraktion der Gebärmutter. Viele Mütter merken die Nachwehen deshalb besonders während oder kurz nach dem Anlegen.
Auch der Wochenfluss hängt mit der Rückbildung zusammen. Der Wochenfluss zeigt, dass der Körper Gewebe und Blut aus der Gebärmutter ausleitet. Nachwehen und Wochenfluss gehören deshalb häufig gemeinsam zum normalen Verlauf der ersten Wochen nach der Geburt. Mehr dazu erklärt der Artikel Wochenfluss und Heilung nach der Geburt.
Wann bilden sich die Nachwehen zurück?
Die stärksten Nachwehen treten meist in den ersten Tagen nach der Geburt auf. Danach nehmen die Schmerzen nach der Geburt normalerweise deutlich ab. Bei vielen Frauen sind Nachwehen nach wenigen Tagen kaum noch spürbar, bei anderen dauern sie bis etwa zwei Wochen.
Die Dauer hängt von mehreren Faktoren ab: Stillen, Geburtsverlauf, Anzahl der vorherigen Geburten und individuelle Schmerzempfindlichkeit. Eine genaue Tagesgrenze gibt es nicht. Wichtig ist der Verlauf: Wenn die Beschwerden kontinuierlich schwächer werden, passt das zum normalen Wochenbett.
| Zeitraum | Typischer Verlauf der Nachwehen |
|---|---|
| Erste 1–3 Tage | Oft am stärksten, vor allem beim Stillen |
| Erste Woche | Meist deutliche Abnahme der Schmerzen |
| Bis etwa 2 Wochen | Nachwehen klingen bei vielen Frauen ab |
Das Wochenbett selbst dauert in der Regel mehrere Wochen. Nachwehen sind aber meist nur in der frühen Phase ein Thema. Einen guten Überblick über die zeitliche Einordnung gibt der Artikel Wie lange das Wochenbett dauert.
- Wärmflaschen mit Kirschkernen sind eine optimale Verbindung hoher Effektivität und voller Natürlichkeit. Si…
- Kirschkernkissen mit waschbarem 100% Baumwollbezug: Der Bezug aus 100% Baumwolle ist extra strapazierfähig…
- Dank ihrer Qualität und Sicherheit übertrifft sie gewöhnliche Wärmflaschen mit Flüssigkeit. Die Wärme wird…
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preisangaben inkl. USt.20.09.2026 23:42 Alle Angaben ohne Gewähr.
Was hilft gegen starke Nachwehen im Wochenbett?
Wärme, Ruhe und eine gute Schmerzbeobachtung helfen am zuverlässigsten gegen starke Nachwehen. Auch eine Hebamme kann die Beschwerden einordnen und Tipps geben. Wenn Stillen die Schmerzen verstärkt, hilft oft ein ruhiger Stillrhythmus mit bewusster Entspannung.
Wärme entspannt die Gebärmutterregion und viele Frauen empfinden ein warmes Kirschkernkissen oder eine Wärmflasche als entlastend. Auch tiefes Atmen, Lagewechsel und Schonung helfen, den Schmerz besser zu ertragen. Die Gebärmutterrückbildung bleibt dabei dennoch normal.
Stillen und Rückbildung hängen eng zusammen. Wer die Stillphasen versteht, kann Nachwehen besser einordnen. Dazu passt der Artikel Wie das Stillen die Rückbildung fördert.
Bei starken Schmerzen nach der Geburt dürfen Frauen Schmerzmittel nur nach ärztlicher oder hebammenseitiger Empfehlung einnehmen. Die Hebamme oder die gynäkologische Praxis kennt die Situation nach der Geburt und prüft, ob die Beschwerden noch normal sind. Wichtig ist auch genug Flüssigkeit und Erholung, weil Erschöpfung Schmerzen subjektiv verstärkt.
Wann sind Nachwehen ein Grund für ärztliche Abklärung?
Nachwehen brauchen ärztliche Abklärung, wenn die Schmerzen plötzlich stärker werden, einseitig auftreten oder von Fieber, übel riechendem Wochenfluss oder starkem Blutverlust begleitet sind. Auch wenn die Beschwerden nach einigen Tagen nicht abnehmen, sollte eine Hebamme oder Ärztin den Verlauf prüfen.
Warnzeichen sind außerdem ein harter, druckschmerzhafter Unterbauch, Kreislaufprobleme oder Schmerzen, die nicht zu den üblichen Gebärmutterkontraktionen passen. Solche Symptome können auf eine Komplikation hinweisen und gehören nicht einfach zum normalen Wochenbett.
Die Wundheilung nach der Geburt verläuft parallel zur Rückbildung. Wenn Schmerzen stark bleiben, sollte auch die Heilung nach der Geburt mitgedacht werden. Der Artikel Wundheilung nach der Geburt und Wochenfluss hilft bei der Einordnung von normalen und auffälligen Veränderungen.
Eine Hebamme ist für die erste Einschätzung oft die richtige Ansprechpartnerin. Die Hebamme kennt den Wochenbettverlauf, beurteilt Nachwehen, Wochenfluss und Schmerzen nach der Geburt zusammen und erkennt, wann weitere Diagnostik nötig ist.
Mehr zum Thema im Bereich Wochenbett · Passend dazu: Wochenbett Dauer: Wie lange dauert das Wochenbett? · Wochenbett: Wann sollte man zum Arzt?
- WOHLTUENDE WÄRME: Wärmekissen zur Linderung von Verspannungen, Bauchschmerzen, Menstruationsbeschwerden ode…
- GEZIELTE ANWENDUNG: Handliches Kirschkernkissen 16 x 16cm – ideal für punktuelle Anwendungen an Bauch, Rück…
- EINFACHE ERWÄRMUNG: In der Mikrowelle bei 300 Watt für max. 1 Minute oder im Backofen bei 110 °C für max. 5…
Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Preisangaben inkl. USt.20.09.2026 23:42 Alle Angaben ohne Gewähr.







1 Kommentar